Citizen-Science: Pestizidbelastung im Regenwasser

Was wir erforschen wollen

Bereits 2020 konnten wir mit einer deutschlandweiten Studie zur Pestizidbelastung der Luft nachweisen, dass chemisch-synthetische Pestizide nicht auf dem Acker bleiben, sondern sich über die Luft weit über ihren Ausbringungsort hinaus verbreiten können.

Pestizide, die entweder gasförmig oder als feste Teilchen in der Luft vorkommen, können mit dem Regen aus der Luft „ausgewaschen“ und so in die Umwelt außerhalb von landwirtschaftlichen Flächen eingetragen werden. In welchem Umfang Pestizide in unserem Regenwasser vorkommen, wurde jedoch bislang noch nicht flächendeckend untersucht. Gleichzeitig nutzen viele Menschen Regenwasser im Alltag, zum Beispiel zum Gießen im eigenen Gemüsegarten. Hierbei gehen sie von einer sauberen, unbelasteten Ressource aus.

Mit dem geplanten Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau möchten wir diese Wissenslücke schließen und erstmals deutschlandweit untersuchen, wie stark Regenwasser mit Pestiziden belastet ist und wie sich diese Belastung räumlich verteilt.

Für die Entnahme der Proben sind wir auf die Unterstützung engagierter Privatpersonen angewiesen. Die Teilnahme ist unkompliziert: Wir senden dir einen Probensammler zu, Du entnimmst die Regenwasserprobe gemäß unserer Anleitung und schickst das Probenröhrchen anschließend an uns zurück.

Werde Teil unseres Messprojekts!

Wenn Du Interesse hast, uns zu unterstützen und eine Regenwasserprobe für das Citizen Science Projekt bereitzustellen, fülle bitte bis zum 9. März 2026 dieses Formular aus.

Anforderungen an Standort und Teilnehmende

Abbildung der Regensammlers. Trichter mit Reagenzglas in einem Holz-Block.
Der Probensammler - © Katharina Wifling

Formular für Interessierte

zur Teilnahme am Citizen-Science-Projekt: Pestizide im Regenwasser

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