Eine Symbiose bezeichnet die enge Beziehung von Organismen unterschiedlicher Arten, die beide einen Nutzen daraus ziehen. Ein Beispiel für eine Symbiose sind Mykorrhiza. Das sind Pilze, die mit Pflanzen zusammenleben. Die Pilze versorgen die Pflanzen mit Mineralien und Wasser aus dem Boden und erhalten im Gegenzug Zucker von der Pflanze über deren Wurzeln.
Der durch den massiven Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide zunehmende Verlust von Arten ist in dieser Hinsicht eine extreme Gefahr für unser Ökosystem, weil jeder sogenannte Schädling einem anderen Lebewesen als Nahrung dient oder ebenso Teil einer Symbiose sein kann. Da die natürlichen Nahrungsketten, von denen auch wir Menschen leben, abhängig von der Bestäubung durch Insekten sind, gefährdet jeder Eingriff in das bestehende System unsere Ernährungssicherheit.
Quellen:
https://enkeltauglich.bio/wp-content/uploads/BeL_Broschuere-4.pdf