Eine Schadschwelle ist der Zeitpunkt, der Landwirt*innen offiziell zum Einsatz von Maßnahmen gegen Schädlinge berechtigt: Sie sind angehalten, nur dann ein Spritzmittel einzusetzen, wenn der ökonomische Schaden größer zu werden droht, als die Gegenmaßnahme kostet. Eine Maßnahme kann zum Beispiel der Einsatz eines Pestizids oder eine alternative Form der Schädlingsbekämpfung wie das Ausbringen von Nützlingen sein. 

Schadschwellen sind eine wesentliche Säule des integrierten Anbaus, mit der der Einsatz von Pestiziden reduziert werden soll. In der Praxis ist es schwer, Schadschwellen zu bestimmen, sodass das Prinzip häufig umgangen und stattdessen präventiv gespritzt wird.

Quellen:
https://www.nap-pflanzenschutz.de/integrierter-pflanzenschutz/entscheidungshilfen
https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/nabu-agrar-blog-ips/