Wird auf einer Ackerfläche nur eine Pflanzenart (Reinkultur) über mehrere Jahre angebaut, spricht man von einer Monokultur. Konventionelle Landwirt*innen setzen oft auf diese Anbauweise, da sie bei der Bewirtschaftung der Flächen effizienter ist und kurzfristig höhere Erträge verspricht. 

Monokulturen haben große Nachteile für Umwelt und Biodiversität, denn um die Flächen reinzuhalten, werden diese mit großen Mengen chemisch-synthetischer Pestizide behandelt. Dabei werden nicht nur die sogenannten Schädlinge und Wildpflanzen, sondern auch eine Vielzahl anderer, ebenfalls für den Naturhaushalt wichtiger Lebewesen in Mitleidenschaft gezogen. 

Es ist aber gerade diese Biodiversität, die den Boden langfristig robust, widerstandsfähig und ertragreich hält. Der Biolandbau setzt daher auf vielfältige Fruchtfolgen und die Förderung von Nützlingen statt Monokulturen.

Quelle:
https://enkeltauglich.bio/wp-content/uploads/BeL_Broschuere-4.pdf