Kupfer ist ein Element, das natürlicherweise im Boden vorkommt. Zeitgleich wird Kupfer in der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft als Fungizid eingesetzt. Der Einsatz von Kupfer ist jedoch umstritten, da es sich im Boden anreichert und auf Mikroorganismen und Weichtiere toxisch wirken kann. Deshalb ist die zulässige Menge in Deutschland seit vielen Jahren stark beschränkt. Drei Kilogramm Kupfer, bei Hopfen vier Kilogramm, dürfen pro Hektar und Jahr eingesetzt werden. Verglichen mit anfänglichen Aufwandmengen ist das eine bis zu zwanzigfache Verringerung. Im konventionellen Anbau werden Kupferpräparate meist in Kombination mit chemisch-synthetischen Pestiziden eingesetzt.

Anders als für alle anderen zugelassenen Wirkstoffe gibt es für Kupfer zudem seit Jahren eine Minimierungsstrategie. Ziel dieser ist es, die eingesetzten Mengen noch weiter zu reduzieren, resistente Sorten zu züchten und Alternativen zum Kupfereinsatz zu entwickeln.

Quellen:
https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/pflanze/grundlagen-pflanzenbau/pflanzenschutz/pflanzenschutzmittel/kupfer-im-oekolandbau/
https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/pflanze/grundlagen-pflanzenbau/pflanzenschutz/beikrautregulierung-im-oekologischen-landbau/kupfer-im-oekolandbau-mehr-forschung-mehr-zuechtung-und-schnellere-zulassung-gefragt/
https://www.demeter.de/anwendung-von-kupfer-im-oekologischen-landbau