Der Boden ist wie Luft, Licht und Wasser eine elementare Grundlage für das Leben auf der Erde. Auf ihm gedeihen Pflanzen, von denen Menschen und Tiere leben. Deshalb ist Boden das wichtigste Gut für unsere Ernährung und eine Ressource, die nur bedingt erneuerbar ist.
Im Boden lebt eine große Zahl unterschiedlichster Mikroorganismen, die Abfallprodukte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung zersetzen und die darin enthaltenen Nährstoffe für Pflanzen verfügbar machen. Man spricht in diesem Sinne von der Fruchtbarkeit des Bodens. Sie lässt sich erhalten und fördern durch eine gute Humuswirtschaft, d.h. unter anderem durch vielseitige Fruchtfolgen, eine ausreichende Versorgung des Bodens mit organischem Material und eine sorgfältige, schonende Bodenbearbeitung.
Weltweit gehen jedes Jahr etwa 24 Milliarden Tonnen Boden durch Erosion verloren. Weitere Gründe für den Verlust fruchtbaren Bodens sind Versiegelung, Dürren, Überschwemmungen oder der übermäßige Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden. Letztere schädigen auf Dauer die Bodenorganismen und Mikrobiologie des Bodens.
Quellen:
https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/pflanze/grundlagen-pflanzenbau/boden/bodenfruchtbarkeit/
https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/1576-bodenfruchtbarkeit.pdf
https://www.landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/wie-funktioniert-landwirtschaft-heute/boden-in-gefahr-erosion-in-der-landwirtschaft
https://web.archive.org/web/20140712120346/http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/20111201-Hintergrund-Umweltfolgen-der-Landwirtschaft.pdf
https://www.weltagrarbericht.de/themen-des-weltagrarberichts/bodenfruchtbarkeit-und-erosion.html