Schau, was kommt von draußen rein…

Pestizideinträge, ihre Folgen für die Biolandwirtschaft und was sich dringend ändern muss in der Pestizidregulierung
Forderungen für den Koalitionsvertrag: Bienen und Bauern retten!

Mehr als eine Million Menschen haben die Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ unterschrieben – darunter auch knapp eine halbe Million Bürger*innen aus Deutschland. Sie haben damit für eine naturnahe und umweltfreundliche Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pestizide gestimmt. Doch eine nachhaltige Transformation der Landwirtschaft droht in den aktuellen Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP zu kurz zu kommen.
Pestizid-Abgabe könnte den Einsatz von Pestiziden halbieren

Eine Studie, die die GLS Bank zusammen mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, Greenpeace, WWF und zahlreichen weiteren Verbänden in Auftrag gegeben hat, ermittelt eine Abgabe auf Pestizide als wirksames Konzept zur Reduktion des Pestizideinsatzes.
Bundestagswahl 2021 – was sagen die Parteien zum Thema Pestizide?

Chemisch-synthetische Pestizide, wie sie in der konventionellen Landwirtschaft verwendet werden, sind laut Umweltbundesamt eine der Hauptursachen für das Insektensterben. Sie bedrohen unsere Umwelt, die Fruchtbarkeit unserer Böden, die Biodiversität, sowie die Ernährungsgrundlage und Gesundheit der Menschen. Es ist daher längst überfällig, dass Ackergifte von unseren Äckern verschwinden!
„Insektenschutz? Da reibt man sich schon die Augen!“

Ackergifte sind überall, so das Ergebnis der breit angelegten Studie vom Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft. Johannes Heimrath, Mit-Initiator des Vereins und unter anderem selbst Bauer, hat nun eine Hintergrundbroschüre verfasst, die mit den üblichen Vorurteilen zum Thema aufräumt. Seit vielen Jahren schon engagiert sich Heimrath für die Agrarwende. Wir haben mit ihm gesprochen.